20. Januar 2020
International Congress Berlin
Farm & Food 4.0

Programm’20

Ein spannendes Programm, interaktive Formate und Premium Networking sind Teil des Farm & Food Programmes am 20. Januar 2020. Kurzfristige Programmänderungen sind möglich.

Die aktuelle Farm & Food Broschüre ist jetzt verfügbar.

Zum Download
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20.01.20
C01 (OG)
C04 (OG)
B05/06 (EG)
B04 (EG)
B09 (EG)
B07/08 (EG)
Talk: Agronomic Data - All eyes on me!
Jorge Fernandez, Dr. Katrin Kohler, Tobias Menne, Claudia Vallentin
Talk: Agronomic Data - All eyes on me!

Fernerkundungstechnologien in Kombination mit räumlichen Analysemethoden werden heutzutage zu sicheren, präzisen und kostengünstigen Helfern in der Landwirtschaft. Sensoren auf Trägersystemen wie Satelliten, Drohnen oder Maschinen liefern digitale Bilder und Big Data, mit denen Erkenntnisse über Boden und Pflanzen in Feld und Region flächendeckend sowie schneller und objektiver als mit herkömmlichen Inspektionen gewonnen werden können. Wem kommen diese Informationen zugute? Sind sie gleichermaßen nützlich für Landwirte, Industrie, Agrarpolitik und Gesellschaft und welches sind die Vorteile für diese Anwendergruppen?

Die Idealvorstellungen gehen dahin, dass Landwirte auf Basis von Sensordaten gezieltere Entscheidungen für das Feldmanagement treffen, Vorgänge wie Düngung und Pflanzenschutz automatisieren und dokumentieren, Ressourcen sparen und umweltschonender agieren. Die Agrar-Industrie unterstützt diesen Ansatz und bietet den Landwirten neben Produktionsmitteln Satellitenbild-Karten zu deren Feldzonen angepasster Ausbringung an. Behörden nutzen Satellitentechnologien, um die Bewirtschaftung der Felder im Sinne von Agrarpolitik und Umwelt zu lenken. Und für die Gesellschaft können objektive Informationen über den Anbau der Agrarrohstoffe und die Rückverfolgbarkeit der erzeugten Lebensmittel vom Teller zum Feld wieder zu mehr Vertrauen in die Landwirtschaft führen.

Der Workshop beleuchtet unterschiedliche Anwendungen von Fernerkundung und Big Data im Pflanzenbau und hinterfragt den Nutzen der praktischen Anwendung für Landwirte, Industrie, Agrarpolitik und Gesellschaft, heute und in Zukunft.

Time
20.01.20, 11:00 - 12:00 (CET)
Location
C01 (OG)
Referenten
Talk: BioTech - Wollen wir, was wir können?
Prof. Dr. Peter Breunig, Dr. Julia Diekämper, Markus Nießen, Urs Niggli, Gerd Schonder
Talk: BioTech - Wollen wir, was wir können?

Große internationale Berichte sind sich einig, dass unsere Art Nahrungsmittel zu produzieren nachhaltiger werden muss. Dies kann 1. nicht Methoden von gestern, sondern nur mit neuen Ansätzen gelingen, da die Umstände so noch nie dagewesen sind (Größe der Weltbevölkerung, globalisierter Handel, Klimawandel) und wird 2. nicht mit einem oder wenigen sondern nur mit einem ganzen Set an Lösungsansätzen gelingen. Ein möglicher Ansatz ist die präzisere Züchtung mit Genome Editing.

Ob diese neue Technologie zu mehr Nachhaltigkeit in der Landwirtschaft beitragen kann, hängt von einigen äußeren Faktoren ab: Für welche landwirtschaftliche Praxis wird sie verwendet? Wie differenziert geht die Regulierung mit den sehr unterschiedlichen Anwendungen um? Wie sieht es mit der Akzeptanz bei Verbraucherinnen aus?

Und schließlich ist die Frage, wie es sich auf Europa und seinen Platz in der Welt auswirken wird, wenn die Technologie in anderen Ländern zum Standard wird. Welche Probleme kommen auf den Handel zu, welche auf die Produzenten, welche auf die Verbraucher? Was erwarten diese Gruppen von der Politik?

Time
20.01.20, 14:00 - 15:00 (CET)
Location
C01 (OG)
Referenten
Workshop: Ecosystem Agtech - Wie können wir ein leistungsstarkes System für Zukunftsförderung entwickeln?
Ralf Borchers, Wolf Goertz, Prof. Dr. Bastian Halecker, Dr. Klaus Heider, Dr. Katrin Jakob, Sebastian Schauff
Workshop: Ecosystem Agtech - Wie können wir ein leistungsstarkes System für Zukunftsförderung entwickeln?

Der Fördermangel in Deutschland macht Innovatoren das Leben schwer. Es fehlt an Kapital, Investoren, Partnerschaften und Netzwerken. Wir fragen: Wie können wir ein Ökosystem für Innovationen in Agtech in Deutschland aufbauen? Wer und was ist dafür für nötig?

In einem partizipativen Workshop wollen wir mittels Fishbowl-Diskussion und Dynamic Facilitation die nötigen Grundlagen erarbeiten und gemeinsam mit unseren Teilnehmern ein Startpapier für einen folgenden Workshop ableiten. Das Format lässt keinen Platz für PR und umfängliche Wortbeiträge weniger Personen. Es erfolgt in zwei Stuhlkreisen, wobei der äußere Kreis zuhört und der innere Kreis diskutiert. Immer bleibt ein Stuhl frei. Nach der Einführung in das Format geben unsere Partner aus den Bereichen Startup, Banken, VC und CVC, Staatliche Förderer, Knowledge Providern ihre 2-3 minütigen Impulse, dann wird weiter diskutiert. Aber jederzeit kann das Publikum einen Stuhl einnehmen.

Angesprochen sind Start-Ups, Förderinstitute wie Banken und staatliche Förderprogramme, VC’s und CV’s, Knowledge Provider und Berater, Inkubatoren und Acceleratoren. Teilnehmer max: 40 Personen

Time
20.01.20, 16:15 - 17:45 (CET)
Location
B05/06 (EG)
Referenten

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