20. Januar 2020
International Congress Berlin
Farm & Food 4.0
Photo: Clint Adair on Upsplash

Neue Netze braucht das Land.

Neue Wertschöpfungsnetzwerke in Stadt und Land.
Diskussion und Roundtable. 14.00 – 15.50 Uhr

Vom Acker bis zum Teller entstehen neue Netzwerke, die Wege werden kürzer, Lieferketten flexibel und Lebensmittel rückverfolgbar. Der Lebensmittelmarkt der Zukunft ist dezentral und funktioniert als digitales Netzwerk, das Verbraucher und Produzenten wieder näher zusammenbringt, denn der “Point of Production” rückt immer näher an den “Point of Consumption”. Die neu gewonnene Transparenz erlaubt es die Wertschöpfung noch effizienter zu organisieren, Lebensmittelverschwendung zu vermeiden, die Tierhaltung zu verbessern und so alleine durch eine bessere digitale Verfügbarkeit und Nutzung des Wissens negative Klimafolgen zu verhindern. Gleichzeitig erlauben neue digitale Instrumente moderne Formen der Kooperation. Landwirte tun sich zusammentun, vernetzen sich mit Wissenschaftlern, produzieren gemeinsam und schalten durch Direktvermarktung den Zwischenhandel aus.

Diskussion. 14.00 – 15.00 Uhr, Raum B05/06

Teilnehmerzahl: 250

Heike Zeller, Moderation. Inhaberin der aHEU Agentur für regionale Vermarktungsstrategien. mehr…
Prof. Dr. Thomas Herlitzius. Direktor des Institut für Naturstofftechnik an der TU Dresden. mehr…
Georg Mayerhofer. Landwirt und Geschäftsführer der Mayerhofer Agrar. mehr…
Dr. Rolf Sommer. Leiter Landwirtschaft und Landnutzungswandel WWF Deutschland. mehr…
Dr. Julia Köhn. Geschäftsführerin PIELERS GmbH. mehr…
Jörn Holluba. Verbundleiter bei EDEKA Peter Gayermann e.K. mehr…

Roundtable. 15.10 – 15.50 Uhr, Raum B04

Teilnehmerzahl: max. 30

Julia Dalmadi. Innovation & Sourcing Analyst bei SuperCoop Berlin. mehr…
Marie Populus. Sustainability & Sourcing Coordinator bei SuperCoop Berlin. mehr…

Sessionteilnehmer im Interview:

Politik im Dornröschenschlaf

Interview mit Dr. Rolf Sommer

Die bundesweiten Demonstrationen von Bauern Ende Oktober lieferten neues Futter für die Debatte um die Definition von Landwirtschaft und deren Deutungshoheit. Wer darf bestimmen? Wer entscheidet, was getan wird? Hier und da wurden neben Schuldzuweisungen und Vorwürfen auch vorausschauende Stimmen laut. “Unser Anliegen ist es, dass die Politik und verantwortliche NGOs mit uns in den Dialog treten und nicht über unsere Köpfe hinweg Entscheidungen treffen, die nicht praktikabel sind oder am Ziel vorbeischießen”, erklärte die Agrargenossenschaft Trebbin in einem im Netzwerk Facebook veröffentlichten Statement. “(…) Die permanente negative Stimmungsmache belastet uns als Menschen und schürt Ärger und Frustration im Berufsstand.” Dr. Rolf Sommer fordert im Interview mit Farm & Food ebenfalls den Beginn eines gemeinsamen Dialoges.

 

Eine Übersicht über das gesamte Programm inklusive Zeiten, Speakern und Themen finden Sie hier:

Programm 2020

Interview mit Georg Mayerhofer

Landwirte brauchen eine PR-Strategie. Und ein Umdenken in der Politik

Landwirte können von genossenschaftlichen Ansätzen und eigenständigen Marken profitieren, findet Georg Mayerhofer.

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