18. Januar 2021
International Congress Berlin
Farm & Food 4.0
Photo: Sabine Rübensaat

Die neue Welt der Proteine

Eine nachhaltigere Alternative zur konventionellen Produktion? Diskussion und Roundtable.

In der Session wurde über die äußerst dynamische Entwicklung in der alternativen Erzeugung von tierischen Proteinen berichtet. Dabei ging es sowohl um die Erzeugung von Fleisch-, Ei- und Milchersatzprodukten auf pflanzlicher Basis als auch um die Herstellung von Fleisch aus Zellkulturen. 

Eine Übersicht über alle Speaker sowie das vollständige Programm der Farm & Food 2020 finden Sie hier.

Zum Download

Die folgenden Clips zeigen Auszüge aus der Debatte

Diskussion mit Laura Gertenbach & Brain Spears

Im Panel zum Thema Alternative Proteine diskutierten u.a. Laura Gertenbach (Innocent Meat) und Brian Spears (New Age Meats). Die größte Herausforderung in der “Labor-Produktion” von Fleisch ist laut Spears die Senkung der Produktionskosten. Um in Serie für den Markt produzieren zu können, müssten die Rohstoffe deutlich günstiger werden. In Deutschland gebe es dagegen eine geringere Risikobereitschaft, in Start-Ups zu investieren, so Gertenbach. Die Finanzierung sei anders als in den USA ein schwieriges Thema.

Diskussion mit Marcus Keitzer und Fabio Ziemßen

Das Jahr 2019 war für alle, die im Feld der alternativen Proteine arbeiten, ein sehr aufregendes und spannendes Jahr, konstatiert Marcus Keitzer, Vorstand alternative Proteinquellen der PHW-Group, auf der Farm & Food 2020 in Berlin. “Wir haben es mit einer neuen Generation an Produkten zu tun, die heute die Mitte der Gesllschaft ansprechen.” Der Verband BALPro ist eine Interessensplattform im Markt, auf der sich all die (neuen) Akteure, die im Bereich der alternativen Proteine unterwegs sind, vernetzen und austauschen können über die Herausforderungen, die es hier gibt.

Diskussion mit Hubertus Paetow  & Bernhard Krüsken

Im Panel zum Thema Alternative Proteine diskutierten u.a. Bernhard Krüsken (Deutscher Bauernverband) & Hubertus Paetow (Präsident der DLG). Auch die neuen Proteine fallen nicht vom Himmel, konstatiert Krüsken. Auch hier werden Rohstoffe gebraucht und im Zuge dessen ist das Proteinthema ein wichtiger Teil unserer Nachhaltigkeitsdiskussion. Auch die Frage, wie Lebensmittel aus diesen neuen Produktionsverfahren känftig bewertet werden, muss erst noch beantwortet werden, sagt Paetow.

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