Farm & Food 4.0
International Congress Berlin
Farm & Food 4.0

15. Oktober 2020

Follow-up Agvolution

Der Bodenschmiedefinalist hat Serienproduktion begonnen

Wie ist es den Finalisten der Bodenschmiede seit Ende des Ideenwettbewerbes ergangen? Farm & Food hat bei Andreas Heckmann nachgefragt. Der Mitgründer und CEO des Start-Ups Agvolution am Ideenwettbewerb teilgenommen. Seinen Pitch zur IoT-PLattform Farmalyzer önnen Sie hier nachsehen.

Von Sarah Liebigt

Farm & Food: Vielen Dank für das Gespräch. Bitte stellen Sie sich und Ihr Projekt noch einmal kurz vor.

Andreas Heckmann: Mein Name ist Andreas Heckmann. Ich bin Co-Gründer und Geschäftsführer von Agvolution. Wir haben eine Lösung entwickelt, mit der man auf dem Feld die Pflanzenbestände und auch die Bodenzustände besser monitoren und damit den Landwirten Entscheidungshilfen für Bewässerung oder auch für Düngung geben kann. Der Landwirt bekommt die Möglichkeit, datenbasiert zu entscheiden. Er weiß immer zu jederzeit und zu jedem Zeitpunkt, was auf den Flächen los ist.

Was ist seit dem Live-Pitch passiert, wie sind Sie mit Ihrem Projekt vorangekommen?

Seit der Bodenschmiede haben wir unseren Unternehmensplan verfolgt. Wir konnten weitere Aufträge gewinnen und wir konnten unsere industriereife Serie für die Hardware der Sensoren fertigstellen, was sehr erfreulich ist. Die sind nun gerade in Produktion und wir liefern die ersten paar hundert Sensoren im November aus. Dadurch können wir unsere Beziehung zu den Kunden weiter festigen.

Und wir sind sehr aktiv in Form der Bewässerungen, z.B. für Smart-City-Projekte: Dort wo Grünanlagen und öffentliches Grün bewässert werden sollen, kann unsere Lösung weiterhelfen, die Effizienz zu steigern und die Bewässerung koordinierter ablaufen zu lassen. Gerade in den Spitzenzeiten, wenn Trockenheit eintritt, weiß man in der Stadt manchmal nicht mehr, was man zuerst machen soll. Und da hilft eine Priorisierung durch die Sensoren.

Auf welche Schwierigkeiten oder Probleme seid ihr in den vergangenen Monaten gestoßen?

Wir fertigen Elektronik an und sind auf Elektronikbauteile angewiesen. Und wie bei so vielen anderen hat die Coronakrise da auch zu Verzögerungen geführt. Wir konnten das allerdings ganz gut abfedern, weil wir drei Monate Verzögerung eingeplant hatten in unserem Businessplan.

Meinen Sie, das hat sich allmählich erledigt oder plant ihr Verzögerungen durch Covid19 weiterhin ein?

Wir konnten das jetzt schon einplanen und wir haben frühzeitig den Kunden Bescheid gesagt. Das war kein Problem, weil dort auch die Arbeit stillgestanden hat. Covid19 hat ja alle betroffen.  Es ist halt so, dass man ja vorankommen will und das war für uns schwierig.

Wir haben allerdings auch öffentliche Aufträge und dort haben wir gemerkt, dass die Verwaltungen gehemmt waren durch die Corona-Situation, was wiederum zu Verzögerungen geführt hat. Aber ich denke, das Gröbste ist überstanden.

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