Farm & Food 4.0
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14. Oktober 2020

Follow-Up Hochdruckwasserstrahl gegen Unkräuter

Bodenschmiedefinalist aus der Schweiz sucht Sponsoren

Wie ist es den Finalisten der Bodenschmiede seit Ende des Ideenwettbewerbes ergangen? Farm & Food sprach mit Marco Landis, Entwickler eines Hochdruckwasserstrahls, welcher selektiv Unkräuter vernichtet. Seinen Live-Pitch vom Sommer 2020 können Sie hier nachsehen.

Von Sarah Liebigt

Farm & Food: Bitte stellen Sie sich und Ihre Idee gegen Unkräuter kurz vor.

Marco Landis: Mein Name ist Marco Landis. Ich habe am Projektwettbewerb Bodenschmiede mit meiner Masterarbeit teilgenommen, die ich an der Hochschule für Technik in Rapperswil geschrieben habe. Sie drehte sich um selektive Unkrautbekämpfung in Reihenkultur mittels eines Hochdruckwasserstrahls. Bei der Arbeit ging es darum, die Unkräuter, die Konkurrenz zu den Nutzpflanzen darstellen zu erkennen und sie mittels Hochdruckwasserstrahl gezielt in der Reihe zu entfernen.

Was ist seit Sommer 2020 passiert? Wie ging es weiter mit dem Projekt?

Ich habe meine Masterarbeit abgeschlossen und bin inzwischen als Berater für Präzisionslandwirtschaft tätig. Das Projekt ist daher nicht mehr aktiv weiterverfolgt worden. Wir möchten es weiterentwickeln, sind daher auf der Suche nach einem Industriepartner, der uns bei der Umsetzung vom Funktionsmuster zum Serienprodukt behilflich ist.

Was erhoffen Sie sich für das Projekt, wie könnte das kommende Jahr aussehen?

Die Idee ist, dass wir einen Partner finden, der gemeinsam mit uns das Projekt weiterverfolgt und intensiviert. Ich denke, das Thema hat weiterhin eine absolut hohe Priorität. Wenn man eine rein ökologische Produktion fahren möchte, das heißt u.a. Pflanzenschutzmittel reduzieren, dann muss man hier weiterdenken. Natürlich wäre es grandios, wenn wir einen Industriepartner finden, der das Know-how hat, um vom Projektstatus den Schritt zur Produktion gehen zu können.

Wie ist der Bodenschmiede Live-Pitch für euch gelaufen?

Es war ist eine sehr spannende Erfahrung. Es war halt auch Corona bedingt, dass man das online machen musste. Ich denke, es wäre sicher noch spannender gewesen, das live zu machen und sich zu treffen.

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