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15. Juni 2021

Biostimulanzien: Erfahrungen mit alternativer Saatgutbehandlung

Interview mit Phillip Krainbring

Phillip Krainbring experimentiert als Betriebsleiter auf einem Betrieb in der Magdeburger Börde seit Jahren mit Biostimulanzien. Dank alternativer Saatgutbehandlung wie der Elektronenbeize ist er im Mais bereits fast komplett auf chemische Beize verzichten. Im Interview erzählt er von seinen Erfahrungen und gibt Tipps für Praktiker.

Das Interview führte Erik Pilgermann

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Phillip,wann bist Du auf die Idee gekommen, Biostimulanzien einzusetzen?

Ich arbeite seit dem Studium mit dem Thema. Schon während des Studiums hab ich ein Praktikum bei einem landwirtschaftlichen Berater gemacht. Da bin ich auf eine Firma aufmerksam geworden, mit der ich heute noch zusammenarbeite. Das war die französische Firma Sobac, die Mikroorganismen einsetzt. Damals hab ich Effekte gesehen, die laut meiner Ausbildung eigentlich nicht möglich sein sollten. Als ich dann im Sommer 2016 hier auf diesen Betrieb gekommen bin, hab ich mir Gedanken gemacht und festgestellt, dass wir schon vom Start der Pflanze etwas machen sollten, um sie zu stärken. Ich hab relativ simpel begonnen, mit einem Betonmischer Präparate mit Mikroorganismen ans Korn zu beizen. Und dann beschäftigst Du dich immer weiter mit dem Thema und lernst Leute kennen, und so entwickelt es sich dann.

Für den Betrieb hier war das Thema Biostimulanzien aber komplett neu? Du hast es quasi mitgebracht, als Du hier Betriebsleiter geworden bist?

Genau so war das.

Musstest Du viel Überzeugungsarbeit leisten?

Nicht unnötig viel. Etwas Skepsis war wohl da, aber meine Chefin hat gesagt, „Leg Versuche an, und dann gucken wir uns das an.“…

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